Bilderbuch-Winter
Sie sind rar geworden, Winter mit viel Schnee und kalten Temperaturen. Wenn es dann doch mal passt, gilt es, die Gelegenheit zu nutzen – nicht nur mit der Kamera.
Ein kalter Winter

Der Winter 2025/26 war seit langem mal wieder einer, der diesem Namen auch gerecht wurde. Bereits im November gab es die ersten kalten Tage mit Temperaturen deutlich unter null, die zu winterlichen Foto-Spielereien einluden. Dazu gleich noch mehr. Nach einem – man möchte sagen: traditionell – warmen Weihnachten zeigte sich dann der Januar in seiner vollen Pracht.
Eine längere Kaltwetterperiode brachte rund 25 cm Schnee. Morgens zeigte das Thermometer -10°C oder darunter, und auch tagsüber blieb es im frostigen Bereich. Der Schnee hielt sich so über mehrere Wochen hinweg. Zum Glück haben im Odenwald sowohl der Winterdienst als auch die Autofahrer das Wetter soweit im Griff, dass sich daraus keine größeren Probleme ergaben.
Im Gegenteil, die winterliche Landschaft lud dazu ein, sie auf jede Art zu genießen. Und so durfte – nach vielen Jahren mal wieder – beim Schneespaziergang auch der Schlitten nicht fehlen, der dann auch fleißig genutzt wurde. Auch für das Auge war reichlich geboten – die verschneite Landschaft bot, insbesondere mit leichtem Nebel am Morgen, einfach zauberhafte Postkarten-Motive.
Als sich dann im Februar vorsichtig die allerersten Blumen zeigten, schneite es direkt noch einmal – und so konnten sich die Schneeglöckchen dieses Jahr endlich mal wieder ihren Namen verdienen. Rückblickend war es ein bisschen von dem, was man früher als “normalen Winter” bezeichnet hat.
Ewiger Klassiker: Seifenblasen
Wer mich kennt, weiß, dass ich der Versuchung, an kalten Wintermorgen gefrierende Seifenblasen zu fotografieren, beim besten Willen nicht widerstehen kann – wie Ihr hier und hier nachlesen könnt. Die dabei entstehenden Kunstwerke sind einfach jedes Mal anders. Dabei ist eigentlich der Prozess, also dabei zuzuschauen wie die Eiskristalle langsam durch die Seifenblase wachsen, noch viel faszinierender als das Ergebnis in Form eines einzelnen Fotos.
Daher habe ich mich dieses Mal dafür entschieden, beide Kameras mit auf die morgendliche Exkursion zu nehmen: Die R7 mit dem 24-105 mm Zoom und Stativ zum Filmen, und die R6 mit dem 100 mm Marko zum Fotografieren. Das machte die Sache nicht unbedingt einfacher, denn ich musste ja nun die Seifenblasen passend im Bildausschnitt der filmenden Kamera positionieren, möglichst ohne dabei ans Stativ zu stoßen, und dann auch noch eine Position finden, von der aus ich an der Filmkamera vorbei fotografieren konnte.
Doch ich finde, die Mühe hat sich gelohnt – seht selbst:
Die Ergebnisse
Die letzten Monate haben in Summe einige Fotos hervorgebracht, die sehr gute Kandidaten für den nächsten Kalender sind. Noch ist da aber nichts entschieden…










